Sonntag, 4. Mai 2008

Auch in Gesellschaften die als Netzwerkgesellschaft beschrieben werden, ist nicht die Anzahl der Verbindungen das entscheidende Kriterium sonder die Fähigkeit im Netzwerk Suchoperationen tätigen zu können, die den potentiell besten Weg zur Zielerreichung aufzeigen. Netzwerkgesellschaften sind deshalb geprägt durch ein gegenseitiges Verständnis und einer Kompatibilität der Verhaltensvorgaben.

 

 

 

 

Donnerstag, 10. April 2008

Wenn Ihr’s nicht fühlt, Ihr werdet’s nicht erjagen,

Wenn es nicht aus der Seele dringt

Und mit urkräftigem Behagen

Die Herzen aller Hörer zwingt.

Goethe, Faust 1

 

Freitag, 21. März 2008

В большом миллионе русских деревенских изб нет и  не  может  быть  двух
неразличимо схожих. Все живое  -  неповторимо.  Немыслимо  тождество  двух
людей, двух кустов шиповника... Жизнь глохнет там, где  насилие  стремится
стереть ее своеобразие и особенности.
Unter den Millionen russischer Bauernhütten gibt und kann es auch nicht zwei Hütten geben, die einander völlig gleichen.
 Alles Lebendige ist einmalig. Zwei Menschen, zwei Heckenrosenbüsche können nicht identisch sein. 
Das Leben verdorrt dort, wo man mit Gewalt versucht, seine Eigenarten und Besonderheiten auszulöschen. 
Wassilij Grossman – Leben und Schicksal
http://lib.ru/PROZA/GROSSMAN/lifefate.txt
 

 

 

 

 

Sonntag, 27. Januar 2008

Die Epigenetik beschäftigt sich mit der epigenetischen Vererbung, d. h. der Weitergabe von Eigenschaften auf die Nachkommen, die nicht auf Abweichungen in der DNA-Sequenz zurück gehen, sondern auf eine vererbbare Änderung der Genregulation und Genexpression. Eng damit verknüpft sind physiologische Prozesse der Individualentwicklung von Organismen, die besonders in der Zwillingsforschung untersucht werden. In beiden Fällen geht es vornehmlich darum zu verstehen, wie Information über die Genregulation, die nicht in der DNA-Sequenz codiert ist, von einer Zell- oder Organismen-Generation in die nächste gelangt.

 

Samstag, 26. Januar 2008

Bonhoeffer 1941:

"Das Bekenntnis der Schuld geschieht ohne Seitenblicke auf die Mitschuldigen... Wo noch gerechnet und abgewogen wird, dort tritt die unfruchtbare Moral der Selbstgerechtigkeit an die Stelle des Schuldbekenntnisses angesichts der Gestalt Christi."

 

 

 

 

Freitag, 25. Januar 2008

Das Thema der sozialen Gerechtigkeit schiebt sich deshalb immer weiter in den Vordergrund, weil deutlich wird das die Chancengleichheit in Deutschland nicht gegeben ist. Das Bedeutet wir brauchen keine Beschränkung des Einkommens. Vielmehr bedeuten ungleiche Einkommen, wenn alle eine Chance zum Aufstieg haben, mehr Motivation und Anreiz. Gleichmacherrei ist mittel- und langfristig schädlich für die Vermehrung des Volkseinkommens, weil es die falschen Anreize setzt.